Theosophie: Gottesweisheit, unmittelbares, intuitives, speculatives Erkennen Gottes, Beziehung alles Erkennens und Handelns auf Gott (PLOTIN, Gnostiker, Mystiker, J. BÖHME, V. WEIGEL, SWEDENBORG, BAADER, SCHELLING).
- Dr. Rudolf Eisler: Wörterbuch der philosophischen Begriffe und Ausdrücke, Berlin: Mittler, 1899, p. 773
théosophe 📖 (te-ŏ-sŏ’f) [grch.] s/m. Theoso’ph: 1. J. der sich mit der Lehre von Opfern, Weissagungen und anderen auf die Gottheit bezüglichen Dingen beschäftigte; 2. J. der angiebt, besonderes Verständnis vom Wesen Gottes zu besitzen
und Alles in Gott zu sehen glaubt.
théosophie 📖 (~sŏ-fi’)[grch.] s/f. Theosophi’e (Treiben und angebliches Wissen der Theoso’phen)
théosophique 📖 (te-ŏ-fŏ-fi’k) [théosophe] a. theoso’phisch.
theosophisme 📖 (~fi’ßm) [grch.] s/m. Theosophi’smus (vgl. théosophe).
- Karl Sachs-Villatte: Enzyklopädisches Wörterbuch der französischen und deutschen Sprache. 1, Erster Teil: Französisisch-Deutsch. Berlin: Langenscheidt 1901, p. 1524.
