July 30, 2026
last change: Aug 15, 2026
Rudolph, Hermann – Nationalsozialismus und Theosophie (1933), 42, 7 pp.
Rudolph, Hermann – Zur Abwehr und Aufklärung! (1935), 1 p.
Series Blätter für Brüderschaft Nr. 15. The imprint “2000. 8. 35″ means: print run 2,000 pcs., August 1935”. Defence against nazi accusations, that the T. V. is similar to Freemasonry, has “unknown superiors” and is “international” [in the sence of globalistic]. The I.T.V. dropped the “International” in August 1935 and renamed itsself into T. V. in order to prevent a ban, argued that two-thirds of the board members are party members of the NSDAP.
09. Juni 1941: Aktion gegen Geheimlehren und sogenannte Geheimwissenschaften
Zitat: “Die Aktion gegen Geheimlehren und sogenannte Geheimwissenschaften, auch Aktion Heß oder Sonderaktion Heß oder Heß-Aktion[# 1][1] genannt, richtete sich im nationalsozialistischen Deutschland vor allem gegen Okkultisten. Die am 9. Juni 1941 begonnene Aktion war eine Reaktion der Parteiführung der NSDAP auf den sogenannten „Englandflug“ von Rudolf Heß, des Stellvertreters Adolf Hitlers. Der dem Okkultismus zugeneigte Heß hatte sich unter anderem durch zwei persönliche Horoskope zu seinem Flug verleiten lassen. Die den Okkultismus strikt ablehnenden Parteigrößen Martin Bormann und Joseph Goebbels waren die Hauptakteure der von Hitler angeordneten Aktion. Ausführende Organe waren der Sicherheitsdienst (SD) und die Polizei unter der Leitung von Reinhard Heydrich. Infolge der Aktion kamen nicht nur viele Okkultisten in Haft, auch Mitglieder der Christengemeinschaft (stützt sich stark auf die Anthroposophie Rudolf Steiners) und anderer Organisationen fielen ihr zum Opfer.
Die Aktion gegen Geheimlehren und sogenannte Geheimwissenschaften war der Höhepunkt der Maßnahmen gegen Okkultisten im Dritten Reich.[2] Sie ist bisher kaum wissenschaftlich aufgearbeitet. Beispielsweise gibt es über die Anzahl der Opfer keine verlässlichen Angaben. Schätzungen gehen von etwa 300 bis 1000 Verhafteten aus.[3] Ein Teil der Verhafteten wurde Anfang 1942 zum Aufbau der dem Oberkommando der Kriegsmarine unterstehenden „Abteilung SP“ rekrutiert. Diese Abteilung sollte mit Hilfe siderischer Pendel feindliche Schiffe und Geleitzüge orten.”
